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Trauer um Gründungsmitglied und Ehrenvorstand Heinrich Thaler

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Gründungsmitglied und Ehrenvorstand der Ottinger Böllerschützen, Heinrich „Heini“ Thaler, der im Alter von 94 Jahren im Beisein seiner engsten Familienmitglieder friedlich eingeschlafen ist.

Am 21. Januar 1983 trafen sich drei Ottinger bei einem Fest und fassten den Gedanken, das Böllerschießen im Ort neu zu gründen. Die Begeisterung dafür war sofort groß – bereits kurz darauf meldeten sich 21 Interessierte zur Prüfung an.

Bei der Gründungsversammlung am 8. August 1983 wurde der Verein offiziell beim Kramerwirt beschlossen. Die erste Vorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Heinrich Thaler

2. Vorsitzender: Josef Seehuber

Schriftführer: Heinrich Thaler jun.

Kassier: Konrad Schreckenbauer

Schussmeister: Ernst Stöger

Zusätzlich waren 15 weitere Mitglieder anwesend.

Von diesem Zeitpunkt an führte Heinrich Thaler mit großem Engagement und Herzblut die Geschicke der Ottinger Böllerschützen. Gemeinsam mit seinen Mitgliedern baute er einen Verein auf, der aus Otting nicht mehr wegzudenken ist. Vieles wurde in seiner Amtszeit verwirklicht – unter anderem das Oberbayerische Böllerschützentreffen 1987 in Otting mit Fahnenweihe.

Seit 1993 übernahmen die Ottinger Böllerschützen zudem das Maibaumaufstellen, das sie seither traditionell alle fünf Jahre durchführen.

Nach 19 Jahren als Vorstand übergab Heinrich Thaler den Verein am 20. Januar 2002 an Franz Wimmer.
Auch nach der Beendigung seines Vorstandsamtes blieb Heini dem Verein eng verbunden: zunächst viele Jahre als aktives Mitglied und später als passives Mitglied. Bis zum Schluss unterstützte er die Ottinger Böllerschützen mit voller Hingabe, wo immer er konnte.

Heute zählt der Verein 86 Mitglieder, und die Zahl wächst stetig – ein Zeichen für das solide Fundament, das seit 1983 besteht und das Heini maßgeblich geprägt hat.

Nun war für unseren Heini die Zeit gekommen, das weltliche Leben zu verlassen. Wir sind dankbar für alles, was er für unseren Verein und die Dorfgemeinschaft getan hat. Sein Einsatz, seine Kameradschaft und sein Humor werden uns unvergessen bleiben.

Wir werden dem Heini stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Heini – Servus, mach’s guad.

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